CHILI Newsletter Nr. 2/2008
CHILI erhält DRG Testat für Patienten-CDs
Radiologische Bilddaten werden zunehmend in digitaler Form über so genannte "Patienten-CDs/DVDs" ausgetauscht. Dieses Vorgehen ist grundsätzlich zu begrüßen, da medizinische Bilder auf diese Weise verlustfrei in befundgeeigneter Originalqualität übermittelt und ggf. in die digitale Infrastruktur (Bildarchive oder auch Befundungsarbeitsplätze) der empfangenden Institution eingegliedert werden können. In der Praxis hat sich häufig gezeigt, dass der Austausch solcher Datenträger mit radiologischen Bilddaten und anderen Informationen mit vielen Problemen verbunden ist, die in zunehmendem Maße an die Bundesärztekammer und die Deutsche Röntgengesellschaft gemeldet werden. Neben nicht eindeutig geregelten Arbeitsabläufen seitens des Empfängers, wie z. B. Registrierung im Abteilungsinformationssystem (Radiology Information System) oder Import in das lokale Bildarchiv, sind auch fehlerhafte bzw. nicht standard-konforme Patienten-CDs ein wesentliches Hindernis für den problemlosen Austausch solcher Datenträger. Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Hersteller und medizinischen Institutionen hat die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) in Zusammenarbeit mit OFFIS e.V. einen Anforderungskatalog für den internen Aufbau von Patienten-CDs mit radiologischen Bilddaten entwickelt. Um sowohl Herstellern als auch Ärzten die Sicherheit zu geben, mit "korrekten" Patienten-CDs zu arbeiten, vergibt die DRG nach einer technischen Prüfung ein Testat für Systeme, die Patienten-CDs nach dem DRG-Anforderungskatalog erstellen. CHILI ist eines der ersten Systeme, das den Test erfolgreich bestanden hat und dafür das CD-Testat erhalten hat:
Somit können CHILI-Anwender sicher sein, dass ihre Patienten-CDs nicht nur konform zu internationalen Standards (DICOM, IHE) sind, sondern auch die höheren deutschen Anforderungen der DRG erfüllen. Weitere Infos: DRG-Testatprojekt.

