CHILI Newsletter Nr. 3/2009
Skalierbares Blade-System
11. DICOM-Treffen in Mainz:
Aktuelle Tends in PACS und Teleradiologie
3. Juli 2009
Anlässlich des diesjährigen DICOM-Treffens in Mainz hielt Dr. Uwe Engelmann einen Vortrag über die Aktuellen Trends in PACS und Teleradiologie. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte:
Die CHILI GmbH hat für ihre PACS- und Teleradiologiesystemen die aktuellen Entwicklungen aufgegriffen und umgesetzt. Wir bieten unseren Kunden alle Möglichkeiten der modernen Zusammenarbeit, wie z.B den Einsatz virtueller Server zur Erhöhung der Ausfallsicherheit und skalierbarer Blade-Systeme für eine schnelle Anpassung an Systemerweiterungen sowie das Worklist-Multiplexing und auch die Bildübertragung per DICOM-E-Mail.Die Architekturen und Realisierungen von PACS- und Teleradiologielösungen erfahren durch den technischen Fortschritt einerseits und neue Formen der Zusammenarbeit andererseits kontinuierliche Veränderungen.
Die Folien zum Vortrag finden Sie hier.
- So ist bei Speichersystemen zu erkennen, dass häufig Unternehmensarchive etabliert werden, in denen auch die Bilddaten revisionssicher abgelegt werden. Konzern-Häuser archivieren vorzugsweise an einem oder mehreren zentralen Standorten anstelle am Ort des Entstehens.
- Bei den Servern geht der Trend in Richtung Virtualisierung, d.h. weg vom Blech. Dies vereinfacht die Skalierbarkeit und erhöht die Ausfallsicherheit der Systeme. Als Hardware kommen nun skalierbare Blade-Systeme zum Einsatz.
- Mehrere Organisationen (z.B. Praxis und KH) teilen sich heute Modalitäten und auch Archive. Mehrere IT-Systeme (z.B. KIS, Arztpraxissystem) müssen gleichzeitig Untersuchungsaufträge erzeugen können (Worklist-Multiplexing) und die produzierten Bilder anschließend in verschiedenen Archiven oder Archiv-Mandanten (logisch/physisch) speichern.
- Zur Unterstützung der Kommunikation zwischen Organisationen entstehen Telemedizin- oder Unternehmensakten, in denen die EPA, das PACS und die Bildverteilung verschmelzen, die aber die jeweiligen Ursprungsdaten referenzieren.
- Die Teleradiologie spielt eine immer größer werdende Rolle; insbesondere eine Ad-Hoc-Kommunikation per DICOM-E-Mail. Die Kommunikation erfolgt zunehmend über (lokal) sternförmige Netze statt über Punkt-zu-Punkt-Verbindungen.
- Qualitätssicherungsstandards für die Teleradiologie per DIN-Norm werden verfügbar. So gibt es inzwischen eine Norm für die Abnahme- und Konstanzprüfung in der Teleradiologie nach Röntgenverordnung (DIN 6868-159). Siehe hierzu auch Newsletter Nr. 4/2009.
- Die Bildverteilung ist keine Einbahnstraße zur Bildanzeige mehr, sondern ermöglicht auch die Weitergabe und den Import von Daten zum Webserver und nachgeschalteten Systemen. Hierbei spielen IHE-Profile (z.B. IRWF) eine wichtige Rolle.
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Zudem verfügt CHILI mit seinem Produkt “Telemedizinakte” über eine elektronische Patientenakte, die alle zu einem Patienten gehörenden Bilddaten, Befunde und weitere Dokumente integrieren und referenzieren kann. Bei weiteren Fragen zu unseren Produkten und Dienstleistungen beraten wir Sie gern. Kontaktieren Sie uns per Telefon unter +49-(0)6221-18079-10 oder schicken Sie eine E-Mail an info@chili-radiology.com. Heidelberg, im Juli 2009 Ihr CHILI-Team
