Die Teleradiologie ist eine der ältesten Disziplinen der Telemedizin. Im Prinzip versteht man darunter zunächst die Übertragung medizinischer Bilder von einem Ort zu einem anderen. Hier gibt es verschiedene Anwendungsszenarien, wie das Einholen einer zweiten Meinung, den Versand der Bilder an einen anderen Arzt zur weiteren Behandlung oder auch das zur Verfügungstellen der Bilddaten für den Patienten selbst. Ein weiteres wichtiges und besonderes Szenario ist die Befundung an einem anderen Ort.

CHILI ist ein Pionier der Teleradiologie und hat bereits Anfang der 90er Jahre die ersten teleradiologischen Netzwerke aufgebaut und auch die Standardisierung der Teleradiologie aktiv mitgestaltet. So basiert  z.B. DICOM E-Mail  auf einem zunächst proprietären Protokoll von CHILI, das gemeinsam mit anderen Akteuren zum Minimalstandard für Teleradiologie der Deutschen Röntgengesellschaft weiter entwickelt wurde.

 

Merkmale

  • Herstellerübergreifende Protokolle (z.B. DICOM, DICOM-E-Mail gem. DRG, http/s)
  • Automatische Protokoll-Konvertierung 
  • Automatisches Routing in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern  
  • Fehlertoleranz und automatische Fortsetzung nach Unterbrechungen 
  • Verschiedene Verschlüsselungslösungen 
  • Gesicherte Logfiles zum Nachweis von Übertragungen 

Vorteile

  • Geringer Aufwand auf IT-Seite durch schlüsselfertige Auslieferung (Appliance-Konzept)
  • Sicheres IT-Konzept durch Verzicht auf  VPN-Verbindungen
  • Kostenersparnis durch minimalen Administrationsaufwand
  • Umsatzsteigerungen durch Zuweiser-Bindung 

 

Ausgewählte Referenzen

  • Universitätsklinikum Freiburg und umliegende Krankenhäuser 
  • Klinikum Mannheim und umliegende Krankenhäuser 
  • Universitätsklinikum Heidelberg und umliegende Krankenhäuser 
  • Klinikum Karlsruhe und umliegende Krankenhäuser 
  • Teleradiologie-Netzwerk Stuttgart und Umgebung 
  • Landesweites Teleradiologie-Netzwerk in Mecklenburg-Vorpommern (Prof. Dr. Staemmler, FH Stralsund) 
  • Krankenhaus Nordwest, Frankfurt - Jerudong Park Medical Center Brunei

Highlights

Teleradiologie nach Röntgenverordnung

Wir beraten und liefern schlüsselfertige und nach DIN abgenommene Lösungen

Webbasierte Teleradiologie

Diese Lösung hat den Charme, dass beim externen Partner keine Software installiert werden muss

DICOM E-Mail

Der Minimalstandard für Teleradiologie der Deutschen Röntgengesellschaft

Produkte

Der Teleradiologie Router ist ein lokal installierbares Programm, das Daten von bis zu drei DICOM Knoten als C-Store SCP entgegen nimmt und via https-basiertem CHILI Protokoll komprimiert an ein definiertes anderes CHILI System weiter leitet. 

Ferner fragt das System aktiv via https-basiertem CHILI Protokoll Daten von einem definierten CHILI System ab, puffert diese und versendet die Daten als C-Store SCU an einen DICOM Knoten  im lokalen Netz weiter.

Die DICOM Header-Daten können während des Transfers mit konfigurierbaren Werten modifiziert werden.

Teleradiology Router

Merkmale

  • Protokoll: http/s
  • DICOM Empfangsknoten: 3 C-Store SCP
  • Weiterleitung an vorhandenes anderes CHILI System (z.B. PACS, Webserver, Gateway)
  • Automatische Weiterleitungsregeln in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern (z.B. AET, Port, Wochentag, Uhrzeit)
  • Konfigurierbare Modifizierung von DICOM-Header Daten (z.B. Prefix vor der Study-ID)

Vorteile

  • Kostengünstigste Variante der Teleradiologie bei vorhandenem CHILI Partner 
  • Datenversand im Hintergrund ohne Benutzerinteraktion
  • Automatische Weiterleitung
  • Weitgehend wartungsfrei

Das CHILI Teleradiology Gateway Basic ist für das Empfangen und automatische Weiterleiten von DICOM Bilddaten verantwortlich.  Ankommende Daten werden in einer Datenbank zwischengespeichert. Bei Netzwerkunterbrechungen werden die fehlgeschlagenen Transfers automatisch wieder aufgenommen. Damit wird sichergestellt, dass alle Bilddaten beim Empfänger ankommen. Transfers können über eine webbasierte Administrationsoberfläche überwacht werden.

Standard-mäßig sind die Protokolle DICOM C-Store (SCP und SCU), sowie die Übertragung per http/s enthalten. Das DICOM E-Mail Protokoll ist eine zusätzliche Option.

Teleradiology Gateway Basic

Merkmale

  • Enthaltene Protokolle: DICOM C-Store, http/s, DICOM E-Mail (Option)
  • DICOM Empfangsknoten: 3 C-Store SCP
  • Versandknoten: unbegrenzt viele C-Store SCU
  • Automatische Weiterleitungsregeln in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern (z.B. AET, Port, Wochentag, Uhrzeit)

Vorteile

  • Versand erfolgt auf  vorhandener Modalität oder im PACS
  • Datenversand im Hintergrund ohne Benutzerinteraktion
  • Automatische Weiterleitung an verschiedene Partner
  • Weitgehend wartungsfrei

Das CHILI Teleradiology Gateway Advanced ist für das Empfangen und Speichern von DICOM Bilddaten zuständig. Die Bilddaten können über den webbasierten CHILI Viewer versendet oder per Regelwerk automatisch an teleradiologische Partner übertragen werden.

Es nimmt bei Netzwerkunterbrechungen die fehlgeschlagenen Transfers automatisch wieder auf und stellt damit sicher, dass alle Bilddaten beim Empfänger ankommen.

Es stellt einen webbasierten Viewer zur Bildbetrachtung in Befundungsqualität zur Verfügung. Transfers können über eine webbasierte Administrationsoberfläche überwacht werden.

Standardmäßig sind die Protokolle DICOM C-Store (SCP und SCU), sowie die Übertragung per http/s enthalten. Das DICOM E-Mail Protokoll ist eine zusätzliche Option.

Teleradiology Gateway Advanced

Merkmale

  • Webbasierter Viewer zur Anzeige und Befundung von gesendeten und empfangen Daten (zwei gleichzeitige Benutzer)
  • Enthaltene Protokolle: DICOM C-Store, http/s, DICOM E-Mail (Option)
  • DICOM Empfangsknoten: 3 C-Store SCP
  • Versandknoten: unbegrenzt viele C-Store SCU
  • Automatische Weiterleitungsregeln in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern (z.B. AET, Port, Wochentag, Uhrzeit)

Vorteile

  • Befundungsfähiger Viewer (Medizinprodukt Klasse IIb)
  • Versand erfolgt auf  vorhandener Modalität oder im PACS
  • Datenversand im Hintergrund ohne Benutzerinteraktion
  • Automatische Weiterleitung an verschiedene Partner
  • Weitgehend wartungsfrei

CHILI Web ist nicht nur für Bildverteilung im Haus, sondern auch für die Teleradiologie geeignet.  Dabei sind verschiedene Anwendungszenarien möglich: 

Im Rahmen der Teleradiologie nach Röntgenverordnung kann der Teleradiologe von zu Hause auf die Bilder zugreifen und sie mit dem CHILI Web Viewer befunden. 

Bilder können Zuweisern oder Patienten (temporär) zur Verfügung gestellt werden. Dabei sind sowohl die Speicherung der Daten (Download) auf dem eigenen Rechner, als auch das Hochladen von Voruntersuchungen möglich.

Zuweiser oder Patienten können Voruntersuchungen vor der Behandlung bzw. stationären Aufnahme hochladen.

Teleradiologie per Webverteilung

Merkmale

  • Keine Software-Installation auf den Clients, da webbasiert
  • Keine Abhängigkeit von bestimmten Browsern oder Versionen
  • Kombinierbar mit PACS-Systemen anderer Hersteller
  • Kompression: verlustlos und verlustbehaftet (mit und ohne Verlust der diagnostischen Aussagekraft)
  • Maßnahmen zu Datenschutz und -Sicherheit: Verschlüsselung per https, Client-Zertifikate, Web-Application-Firewall

Vorteile

  • Keine Softwareinstallation beim Anwender. Es wird nur ein (beliebiger) Internet-Browser benötigt
  • Integrierte Funktionen für die Abnahme-und Konstanzprüfungen der Teleradiologie nach RöV (DIN 6868-159) enthalten
  • Kostenoptimierung durch Teleradiologie in der Nacht und am Wochenende
  • Prozessverbesserung durch das Hochladen von Voruntersuchungen vor der stationären Aufnahme
  • Image-Verbesserung bei Zuweisern und Patienten durch Bereitstellung von Untersuchungsergebnissen
  • Erhöhung der Zuweiserzahlen

Das CHILI Teleradiologie-Portal deckt den gesamten teleradiologischen Prozess von der Anlage einer Anforderung über die MTRA bis hin zur Bereitstellung von Daten für die Rechnungsstellung ab und dokumentiert dabei alle Einzelschritte.

Die MTRA gibt die Untersuchungs-Anforderung direkt im Portal oder im eigenen KIS/RIS ein. Der Teleradiologe prüft die rechtfertigende Indikation und ordnet die Untersuchung an. Die Bilddaten können ortsunabhängig vom Radiologen befundet werden.

Optional können über entsprechende Schnittstellen die Untersuchungsanforderungen und die Befundung in den Primärsystemen auf der Seite der Modalität erfolgen und die Befundung im RIS /PACS beim Teleradiologen.

Merkmale

  • Konformität zu den einschlägigen Regularien in RöV, QS-RL und DIN 6868-159.
  • Abdeckung der medizinischen, prozesstechnischen und abrechnungsrelevanten Daten in einem Gesamtsystem.
  • Ortsunabhängiger Zugriff auf das System.
  • Rollen- und Rechtekonzept. (MTRA, Radiologe)
  • Integration mit den Primärsystemen (KIS/RIS/PACS) über IHE-konforme Schnittstellen

Vorteile

  • Elektronischer Anforderungs- und Befundungsprozess
  • Angeleitete Workflowschritte
  • Vollständige Dokumentation aller Schritte
  • Integrierte Qualitätssicherung nach DIN 6868-159
  • Bildübernahme via DICOM
  • Alle Daten überall und jederzeit verfügbar
  • Bereitstellung abrechnungsrelevanter Daten

Mit dieser Lösung werden die in der Radiologie erstellten Bilder und Befunde dem Zuweiser oder Patienten zur Betrachtung und zum Download zur Verfügung gestellt. Der Zugang auf das web-basierte Portal erfolgt über einen eigenen Login mit Passwort oder eine temporäre Freigabe der Daten per übermittelter URL oder mit einem Zugangscode.

In umgekehrter Richtung können Voruntersuchungen, Konsilanfragen und Zweitmeinungen in das Portal hochladen.

In beiden Fällen benötigt der Anwender lediglich einen Internet-Browser mit Java-Unterstützung.

Teleradiologie per Webverteilung

Merkmale

  • Bereitstellung von Bilddaten und Befunden per Web-Technologie
  • Verschlüsselte Datenübertragung
  • Zeitliche Begrenzung möglich
  • Exportieren der DICOM-Daten auf den eigenen Rechner
  • Möglichkeit der CD-Erstellung (kostenpflichtige Option)
  • Upload-Möglichkeit für Zuweiser oder Patienten

Vorteile

  • Keine Installation von SW beim Zuweiser/Patienten
  • Datenschutz durch Verschlüsselung und Zugangskontrolle
  • Begrenzung der Sichtbarkeit der Daten auf die „eigenen Patienten“
  • Bidirektionaler Datenaustausch
  • Medienunabhängigkeit des Datenaustauschs (keine Filme, CDs, …)
  • Zuweiserbindung